Wissenschaft

Hirnforschung: Vertrauen aus der Spraydose

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Der Stoff, aus dem menschliches Vertrauen ist, heißt Oxytocin. Schweizer Forscher untersuchten die Wirkung des Hirnbotenstoffs nach. Dafür verpassten Versuchsteilnehmern eine Dosis Oxytocin-Nasenspray und ließen sie Vetrauens-Experimenten teilnehmen - mit erstaunlichem Ergebnis.

Südkoreanisches Klonprojekt: Die Hundeklone des Dr. Hwang

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Resozialisierung eines Betrügers: Der südkoreanische Genforscher Hwang Woo Suk, vor drei Jahren spektakulär als Fälscher enttarnt, drängt zurück ins Geschäft. Er will Hunde klonen - und damit viel Geld machen.

Opium fürs Volk: Weihrauch entspannt und vertreibt Depressionen

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Das Hochgefühl beim Wahrnehmen von Weihrauchduft geht nicht nur auf seine symbolische Bedeutung, sondern auch auf eine direkte Wirkung im Gehirn zurück: Zumindest ein Inhaltsstoff des Harzes, das häufig in religiösen Zeremonien verbrannt wird, entspannt und lindert Depressionen. Das haben israelische und amerikanische Forscher jetzt in Tests mit Mäusen gezeigt. Verantwortlich dafür scheint ein sogenannter Ionenkanal mit bisher unbekannter Funktion zu sein, der in der Haut und im Gehirn vorkommt.

Medizin: Forscher lassen Fingerkuppe nachwachsen

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Nach dem Griff in den Propeller seines Modellflugzeugs fehlten einem Tüftler 1,2 Zentimeter eines Mittelfingers. Die sind inzwischen vollständig nachgewachsen. Der Mann hatte die Wunde täglich mit einem wundersamen Pulver bestäubt. Er nennt die Mixtur Feenstaub. Der stammt allerdings von ziemlich irdischen Tieren.

Himmelsscheibe von Nebra: "Genauso echt wie die Mona Lisa"

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Pompöse Inszenierung für ein Millionenpublikum: In Halle ist zeigt jetzt ein Prachtmuseum die Himmelsscheibe von Nebra. Landesarchäologe Harald Meller verrät auf SPIEGEL ONLINE, wieso das legendäre Archäologen-Fundstück mehr Wert ist als jeder Picasso - und wie viel Show die Wissenschaft verträgt.

Nukleares Feuer in der Tiefe

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Etwa 2.900 Kilometer unter der Erdoberfläche brennt das nukleare Feuer eines riesigen, natürlichen Kernreaktors. Das vermuten der Physiker Rob de Meijer von der Universität in Kapstadt und der Geochemiker Wim van Westrenen von der Freien Universität in Amsterdam.

Wo Lungenkrebs im Blut Spuren hinterlässt

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In Zukunft könnte ein einfacher Bluttest ausreichen, um Lungenkrebs schon in einem frühen Stadium zu diagnostizieren. Die Basis dafür haben nun US-Mediziner gelegt: Sie entdeckten eine Gruppe von 15 Genen, die in den weißen Blutkörperchen von Lungenkrebspatienten ein anderes Aktivitätsmuster zeigen als bei gesunden Menschen. Der Test detektiere die Krankheit im Moment mit einer Zuverlässigkeit von 87 Prozent, berichtete Teammitglied Anil Vachani von der Universität von Pennsylvania auf einer Konferenz der American Thoracic Society in Toronto.

Der Fluch der frühen Geburt

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Erstgeborene Kinder haben ein größeres Risiko, Asthma und Allergien zu entwickeln. Ursache sind die Bedingungen, denen sie im Mutterleib ausgesetzt sind, fanden britische Forscher um Wilfried Karmaus von der Universität von South Carolina in Columbia heraus.

Alternativmedizin: Homöopathie, Nadeln und Blutegel vom Professor

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Was haben glühende Nadeln, Homöopathie-Kügelchen und Blutegel an einer Spitzen-Uni zu suchen? Jetzt gibt es in Deutschland die erste Professur zur Erforschung der Alternativmedizin. Trotz fehlender wissenschaftlicher Belege für deren Wirksamkeit vertrauen immer mehr Deutsche der alternativen Heilkraft.

Umweltstudie: Deutschland verfehlt eigene Klimaziele

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Von wegen Musterschüler: Deutschland dürfte seine selbstgesteckten Klimaziele verfehlen. Einer Studie zufolge geht der CO2-Ausstoß deutlich weniger zurück als geplant.

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